Warum Theo nicht den Halbmarathon lief

Beim 21. VR-Dreikönigslauf gingen fast 500 Teilnehmer an den Start – Und ein Münsterländer war auch dabei. Von Hans Gusbeth

Theo von der Leichtathletik- Gemeinschaft

Andreas Schlamp aus Wertingen geht gerne mit seinem Kleinen Münsterländer Theo auf die Laufstrecke. So auch beim 21. VR-Dreikönigslauf in Lauingen.

Zusam wollte an diesem Dreikönigstag in Lauingen unbedingt wieder mal Halb-marathon laufen. Doch sein Vereinskollege Andreas war anderer Meinung und setzte sich dieses Mal durch: „Dann haben wir uns auf die 10 Kilometer geeinigt“, grinst Andreas. Der heißt mit Nachnamen Schlamp und hat gegenüber Theo nicht nur den Vorteil, dass er die Kühlschranktür aufmachen kann: Andreas ist das Herrchen des „Kleinen Münsterländers“ Theo. Der Wertinger Ausdauersportler von der LG Zusam nimmt seinen teamfähigen und aufmerksamen Jagdhund regelmäßig auf seinen Läufen, auch über die Halbmarathonstrecke mit. Denn als Familien- oder Begleithund brauchen “Kleine Münsterländer“ viel körperliche Ausgleichsarbeit. Und weil nach Tagen von Dauerregen am 6. Januar wieder mal die Sonne überm Donautal aufging, entschied Andreas Schlamp kurzfristig – möglicherweise auf Druck von Theo – sich beim Lauinger Dreikönigslauf nach zu melden. Theo war´s recht, doch Herr und Hund aus dem Zusamtal waren dann im Donautal nicht allein. Fast 150 Sportlerinnen und Sportler hatten die Sonne überm Tal aufgehen sehen und sich an diesem Samstagmorgen ebenfalls kurzfristig entschieden, doch noch die Couch zu verlassen und beim 21. VR-Dreikönigslauf mitzumachen. – Klick hier, um den vollständigen Artikel zu lesen. –

 

 


– – AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM 21.VR-DREIKÖNGSLAUF – –

AUFGRUND VON HOCHWASSER IM DONAUTAL KANN ES EVENTUELL ZU KURZFRISTIGEN ÄNDERUNGEN DER LAUFSTRECKE KOMMEN

 



Väterchen Frost im Wettstreit mit der Sonne

Leichtathletik: Beim 20. Lauinger VR-Dreikönigslauf machten sich rund 350 Teilnehmer auf die Strecke rund um den Auwaldsee. Starter zwischen zehn und 74 Jahren trotzten den eisigen Temperaturen. Von Hans Gusbeth

Schon zum Start an der Spitze: Mit nur knielanger Hose lief Thomas Eser (rechts) von der LG Zusam die schnellste Zeit über die Zehn-Kilometer-Strecke. Für seinen Sieg beim Lauinger Dreikönigslauf benötigte er 39:21 Minuten. Foto: Karl Aumiller (5), Hans GusbethNach drei Jahren Kaiserwetter erlebten die Läuferinnen und Läufer am gestrigen Freitag einen eiskalten 20. VR-Dreikönigslauf. Der Wintersturm Axel war schuld, dass beim Start des Jubiläumslaufs der Lauinger Triathleten – nach minus 15 Grad in der Nacht – noch um 11 Uhr frostige minus zehn Grad minus gemessen wurden.

Während sich bei Hobbylauf und Hauptlauf die Teilnehmerzahlen mit 136 und 141 in etwa die Waage hielten, wählten immerhin 61 (48 Herren, 13 Damen) die Halbmarathon-Strecke, also 21 Kilometer bei minus zehn Grad. Und dabei spielte das Alter keine Rolle. Während die Jüngsten beim Hobbylauf gerade mal zehn Lenze zählten, absolvierte Stefan Sare vom Lauftreff Herbrechtingen mit seinen 74 Jahren den Zehn-Kilometer-Hauptlauf in 1:17:06. Sare stellte dabei einen Rekord auf: Er hat seit 20 Jahren alle Dreikönigsläufe in Lauingen mitgemacht.

Bei der Zehn-Kilometer-Strecke ging es auch um die Lauinger Stadtmeisterschaft. Bei den Männern holte sich Christian Berthold vom TRI-TV Lauingenden Titel, bei den Damen war Elisabeth Hößler die Schnellste.

 

Ideale Bedingungen am heutigen Tag. Ein traumhafter Wintertag erwartet die Läufer des Dreikönigslaufs in Lauingen.

 

Sonnenaufgang am Auwaldsee (06.01.2017)