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Geschrieben von Heike Siebert
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Sonntag, 18. Juli 2010 |
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Das Hochdruckgebiet Zadok grillt zurzeit Deutschland und sorgt für Temperaturen weit jenseits der 30 Grad-Grenze, wie letzten Sonntag. Doch die Lauinger Triathleten Robert und Angelika Holzapfel, Doris Kraus, Theo Geiger, Bernd Saule und Stefan Günther ließen sich von Zadok nicht bremsen: Sie schwammen, radelten und rannten in einer wahren Hitzeschlacht vergangenen Sonntag auf dem 22. Karlsfelder Triathlon in der Nähe Münchens gegen die Temperaturen an.
Im Ziel war die Meinung des Lauingers Bernd Saule: „Angesichts dieser Hitze darf sich wirklich jeder wie ein Sieger fühlen.“ Der erste Teilabschnitt des Rennens, 1500 Meter schwimmen, war noch ein regelrechtes Vergnügen. Aber schon bei der zweiten Disziplin, einem 48 Kilometer langen Zeitfahren war selbst der Fahrtwind keine Kühlung mehr. Auf der abschließenden 10 Kilometer-Laufstrecke musste jeder Athlet an seine persönliche Grenze gehen. „Die Anwohner kühlten die rund 1.000 Teilnehmer ständig mit Wasser aus ihren Gartenschläuchen“, berichtet Teilnehmerin und TRI-TV Vorsitzende Angelika Holzapfel.
Trotz des Sahara-Wetters schlugen sich die sechs Lauinger Triathleten außerordentlich gut: Schnellster Lauinger war Robert Holzapfel, der in 2:28 Stunden Platz 12 in seiner Altersklasse (AK) belegte. Und Ehefrau Angelika erkämpfte sich sogar den dritten AK-Rang in 2:43 Stunden. Siegerin in ihrer Altersklasse wurde die Mörslingerin Doris Kraus mit einer Zeit von 2:47 Stunden. Ihr Kommentar: „Klasse, mein erster Triathlon auf der Olympischen Distanz und dann gleich dieser Erfolg.“ Das tolle Ergebnis vervollständigten Theo Geiger (2:58 Stunden, AK-Platz 21), Bernd Saule (2:40 Stunden, AK-Platz 40) und Stefan Günther (2:47 Stunden, AK-Platz 49).
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. Juli 2010 )
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